Dreiländergiro 2017

Regenpause in Bormio

Rennradevent  in den Alpen

Am letzten Junisonntag 2017 nahmen knapp 3.000 Teilnehmer – unter ihnen zwei Vereinsmitglieder (Christian Ellerich und Matthias Szarafinski) - am Dreiländergiro über 168 km durch Österreich, Italien und die Schweiz teil.

Der Start in Nauders am Reschenpass war um 6.30 angesagt, aber statt der angekündigten Schönwetterperiode regnete es in Strömen. Die folgende Strecke führte bei Blitz und Donner im Halbdunkel durch den Nationalpark und dann bei 2 – 3 Grad über 48 Kehren hinauf auf 2.747 m zum Stilfser Joch, dem höchsten Gebirgspass in Italien. Auf der folgenden Abfahrt spürten die Rennradfahrer bei durchnässter Kleidung insbesondere die eisigen Temperaturen und die klammen Finger, die die Schaltvorgänge gewaltig behinderten. Als die Sonne im Tal kurzzeitig zum Vorschein kam, konnten die Teilnehmer an einer Verpflegungsstation ihre Kleidung etwas trocknen.

Am Ofenpass ging die Wasserschlacht für die übrig gebliebenen Teilnehmer weiter, bevor sich das Wetter im Engadin und auf der Rückfahrt nach Nauders wieder beruhigte. Das anspruchsvolle Niveau dieser Rennradveranstaltung zeigte sich in den Steigungen von bis zu 15 % und 3.300 Höhenmetern, die es an diesem Tag zu bewältigen galt.

Von den 3.000 gestarteten Teilnehmern kamen nur ca. 650 Fahrer per Rad in Nauders an, darunter auch unsere beiden Vereinsmitglieder, die mit einer Zeit von gut 10 Stunden unter diesen Bedingungen mehr als zufrieden waren. Nicht nur für sie war es ein erlebnisvoller Tag, der eine Wiederholung wert ist – allerdings bei besserem Wetter.